Bolero Berlin - NOCTURNA

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Art.Nr.JAW017
Preis:
Brutto-Verkaufspreis: 17,85 €
Netto-Verkaufspreis: 15,00 €
MwSt.-Betrag: 2,85 €
Beschreibung

Pressespiegel

(…) Played at a high level, this band creates a warm and sparkling sound. Interesting for world music lovers because of the fine balance between jazz and global sounds.

Folkworld – April 2013 


07. Dezember 2012

Nominierung zum PREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK.


(…) bei Bolero Berlin geht es um die Ästhetik des Klangs, um Wagnis und Grenzgänge. (…) Sie spielen nicht nur Duke Ellington oder Astor Piazzolla, sie spielen auch Ravel und Messiaen, nur eben: ganz anders als man es kennt. (…)

Das, was diese sechs Musiker machen, als ihr Hobby zu bezeichnen, träfe es nicht. Wenn man hört, was sie aus den Instrumenten herausholen, wie sie Bekanntes verwandeln und umdeuten, dann spürt man, dass Bolero Berlin für seine Musiker vielleicht so etwas wie eine lebensnotwendige Passion geworden ist …

(…) wenn sie Konzerte geben, geschieht es manchmal, dass die Freiheit überspringt, dass plötzlich Menschen aufstehen und zu tanzen beginnen, weil es sie nicht auf den Plätzen mehr hält, weil die Bewegung eben selbstverständlich zu dieser Musik gehört.

(…) jetzt kommt die erste im Studio aufgenommene CD auf den Markt (…) es ist Musik, die in die Nacht weist, ins Grelle der Leuchtreklame großer Städte, in den Dreck der Trottoirs, in die weiche Stimmung versteckter Bars, in die Stunden, die zwischen Abend und Nacht dahingleiten, wenn die Zeit sich der Messbarkeit entzieht.

(…) Hart, schmutzig, erotisch, witzig und wieder ganz sanft klingt, was Bolero Berlin auf dieser CD geschafft hat.

(…) „Wir spielen völlig ohne Konkurrenzdenken“, sagt Manfred Preis, „wenn wir zusammenkommen, zum Proben, zu den Konzerten, dann ist es, als wenn ein Liebespaar sich trifft, das lange getrennt war, also voller Erfüllungsahnung.“

Genau das hört man.

Süddeutsche Zeitung – Feuilleton – 01. Dezember 2012


Ihr Debüt hatte sie 2010, diese Prachtmannschaft aus 6 Berliner Philharmonikern …

Mit „Nocturna“ legt Bolero Berlin das ersehnte Folgealbum vor.

(…) ein Ensemble, das wie wohl kein anderes nicht nur hierzulande erneut unter Beweis stellt, dass es Orte gibt, an denen Klassiker und Jazzer tatsächlich einen einzigen Klangkörper bilden können, ohne Skeptiker oder Puristen zu schrecken.

(…) Bolero Berlin überzeugt alle 11 Titel lang durch musikalische Expertise und goldene Händchen fürs Neudekorieren guter, alter Songs. Der Arrangeur dieses „Caravan“ gehört auf Händen getragen …

(…) die sechs lauschend auf der Suche zu erleben, ist ein Genuss für sich. Und ganz und gar typisch für dieses Dream Team. Chapeau, Gentlemen!

Jazz Podium – Dez. 2012 


CD der Woche auf hr2 – Mikado!

Hessischer Rundfunk – Nov. 2012


(…)Bolero Berlin setzt irgendwo dort an, wo sich die Wege von lateinamerikanischer Musik, von frühem Jazz und klassischer Moderne kreuzten und vereinten. Die sechs Musiker greifen sich „ewige“ Stücke heraus und wissen, diese mit viel Liebe und Feingefühl aufzupolieren. Martin Stegners Viola singt und schwelgt dazu und knüpft an die hohe Schule legendärer Jazzgeiger an. Helmut Nieberles Gitarrenspiel lässt die Aura eines Django Reinhard wiedererstehen, während Manfred Preis Klarinettenspiel auch bei Goodman, Ellington oder Gershwin gut aufgehoben sein könnte. Und  Pianist Raphael Haeger lässt auch schon mal gern eine Monksche Wendung aufblitzen.

Voll lebendiger Leuchtkraft sind die Klangteppiche und harmonischen Konstellationen: Seidenweich schmiegen sich Viola, Bläser und das Piano aneinander in einem charmant aufpolierten Caravan von Duke Ellington.  Ravels „Valse Noble“ hat einen Schritt hinaus aus dem sinfonischen Großformat gewagt und findet sich in die Intimität einer nächtlichen Bar verpflanzt. Bizets Carmen lässt in wiegendem Rhythmus ein paar letzte Paare ihre verträumte Runde auf der Tanzfläche drehen. Gerade beim Leisehören wirkt diese Platte so unwiederstehlich.

Sanfte Balladen schaffen es, jeden noch so profanen Raum auf Anhieb mit plüschiger Atmosphäre einer Mitternachts-Tanzbar zu füllen. Das Latin-Flair von alten Kompositionen wie „Tico Tico“, „El Dia que me quierras“ von Carlos Gardel entführt an imaginäre Sehnsuchtsorte  - weitab von jener verregneten Novemberautofahrt, wo „Nocturna“ zum ersten mal ans Rezensenten-Ohr drang. Stilsicherer und atmosphärischer geht es kaum.

Jazzthetik – Dez. 2012 


(…) mexikanischen-kubanischen Bolero, Danzon -Tango mit einer höchst ungewöhnlichen Instrumentierung  - ein Feuerwerk an Farben u. Rhythmen - auf die Bühne bringen - oder wie hier auf die CD . Kraftvoll mit Enthusiasmus u. erstaunlicher Zartheit lassen sie Tango-Bossa Nova erklingen. Sie zaubern u. verzaubern mit ihrem Spiel …

Digitale Jazz Zeitung – Nov. 2012 


 (…) erschafft das Sextett elegante Salonmusik mit jazzigen Akzenten …

(…) Ellingtons „Mood Indigo“, das in der Instrumentierung, mit der das brillante Sextett arbeitet, ganz edel gewandet ist. (…)

Die Klangsprache von BOLERO BERLIN ist vielfältig, wie die heißen Grooves bei „Caravan“ belegen, die impressionistischen Momente eines Ravels, die kühle Noblesse eines Piazzollas oder eine Komposition mit dem für sich sprechenden Titel „Milonga Melancholica“ …

Jazzthing – Nov. 2012


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